Flüchtlingsarbeit braucht langen Atem: Gemeinde Frickenhausen

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Flüchtlingsarbeit braucht langen Atem

Seit Januar 2015 leben ins Frickenhausen Flüchtlinge. Zunächst nur aus Gambia, bald schon auch aus Indien, Srilanka, Pakistan, Syrien, Afghanistan und Irak. Inzwischen werden in Frickenhausen rund 190 Geflüchtete unterschiedlichen Alters betreut und begleitet. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt schon seit drei Jahren und länger in Frickenhausen, geht in den Kindergarten, zur Schule, besucht Sprachkurse oder arbeitet.

Von Anfang an waren viele ehrenamtlich Engagierte bereit, Geflüchtete zu begleiten. Bereits im Herbst 2014 war gemeinsam mit den Kirchen, Bürgermeister Simon Blessing, der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat eine Konzeption  zur Integration von Flüchtlingen und Obdachlosen erarbeitet worden. Es ging von Beginn an auch um die Unterstützung von benachteiligten Einheimischen.

Die Gemeinde Frickenhausen war damit Vorreiterin, sie war auch die erste Gemeinde im Neuffener Tal mit einem gut funktionierenden Arbeitskreis. Seit Januar 2015 wurden unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit erbracht und viele Projekte auf die Beine gestellt, sowie mancher Kampf mit Behörden und der Politik ausgetragen. Flüchtlinge wurden zu Ärzten und Ämtern gebracht, Veranstaltungen und Feste organisiert.

Zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben werden die Ehrenamtlichen hauptamtlich unterstützt. Zum einen durch Andrea Müller, die bei der Gemeinde angestellte Integrationsbeauftragte, sowie Natalie Sommer, die als Ehrenamtskoordinatorin für Frickenhausen und sieben weitere Gemeinden zuständig ist. Für Geflüchtete in der Unterbringung durch den Landkreis erfolgt die Sozialberatung durch Annett Alate von der Arbeiterwohlfahrt, die nun seit einem Jahr auch für das Integrationsmanagement in der Gemeinde zuständig ist. Nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten war es möglich, Geflüchtete in Praktika, Ausbildung, Arbeit, Schule und professionelle Sprachkurse zu bringen.

Als besonders attraktiv gelten die Kleiderkammer und das Möbellager. Das ist vor allem der anhaltenden Spendenbereitschaft der Bevölkerung und dem unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen zu verdanken. Regelmäßige Öffnungszeiten ermöglichen allen Menschen mit schmalem Geldbeutel aus der Gemeinde Frickenhausen, ihren Bedarf für Groß und Klein, Jung und Alt decken zu können.

Das Team Fahrradwerkstatt kümmert sich um die Versorgung mit Fahrrädern und deren Reparaturen.

Jeden zweiten Montagnachmittag lädt das Café OASE Flüchtlinge sowie die gesamte Bürgerschaft Fricken-hausens bei Kaffee, Tee, selbstgebackenem Kuchen und belegten Brötchen zu interessanten Gesprächen ein.

 

Trotz aller Schwierigkeiten und bürokratischer Hürden bemühen sich Ehrenamtliche, Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln, was dank engagierter Handwerker, Selbständiger und Unternehmer auch etlichen der jungen Migranten gelungen ist.

Begleitend zu Schulbesuchen wurden Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe angeboten. In ehrenamtlichen Sprachkursen erhielten Menschen aus Gambia, Syrien, dem Irak, Pakistan, Indien und Sri Lanka Deutschunterricht und wurden auf Sprachkurse professioneller Anbieter vorbereitet.

In einem Spielkreis treffen sich jeden Montag Frauen mit Kleinkindern - unterschiedlicher Nationalitäten -  unter ehrenamtlicher fachkundiger Anleitung zum gemeinsamen Spielen und Singen.

Alle diese Angebote werden getragen von einem harten Kern von rund fünfzig Ehrenamtlichen. Mehr als zwei Drittel von ihnen sind seit der ersten Stunde aktiv und beweisen so den langen Atem, der für die Flüchtlingsarbeit unerlässlich ist.

Die von der Gemeinde gezielt vorgenommene dezentrale Unterbringung in ordentlichen Unterkünften sowie die gute Begleitung der Flüchtlinge haben wesentlichen Anteil daran, dass es in den Unterkünften, in denen die Menschen auf engem Raum zusammenleben, nur selten zu Streit gekommen ist. Dass die Arbeit der Ehrenamtlichen von großen Teilen der Bürgerschaft getragen wird, zeigen die großzügigen Geldspenden, die in den vergangenen Jahren allgemein oder für bestimmte Projekte der Integrationsarbeit erbracht wurden. Die Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger Frickenhausens zeigt sich aber auch in der Bereitschaft, privaten Wohnraum für Flüchtlingsfamilien bereit zu stellen.

Die Offenheit vieler Bürgerinnen und Bürger, die vielfältigen Hilfestellungen der verschiedenen Akteure sowie der ausgeprägte Integrationswille vieler Flüchtlinge haben entscheidend dazu beigetragen, letzteren das Ankommen und Einleben zu erleichtern und den sozialen Frieden in der Gemeinde Frickenhausen zu wahren. Die Ehrenamtlichen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

 

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