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Fünf Jahre vorbildhafter Umgang mit Flüchtlingen in Frickenhausen

Artikel vom 04.02.2020

Fünf Jahre vorbildhafter Umgang mit Flüchtlingen in Frickenhausen - gemeinsam getragen von Gemeindeverwaltung und Gemeinderat, den Kirchen und der Bürgerschaft sowie nicht zuletzt vielen Ehrenamtlichen.

Auf den Tag genau fünf Jahre nach dem ersten Willkommensfest für 31 Gambier und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, lud Bürgermeister Blessing zu einem Dankeschön-Fest ein. Eingeladen waren alle, die sich in den vergangenen fünf Jahren engagiert und so den Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt haben: Allen voran die Ehrenamtlichen, aber auch Vertreter der Kirchen, Gemeinderäte, Arbeitgeber, diejenigen, die die Flüchtlingsarbeit durch Spenden unterstützt haben sowie die Familien und jungen Männer, die am Ende ihrer oft monatelangen Flucht in Frickenhausen ein neues Zuhause gefunden haben.

Über 120 Menschen, Erwachsene wie Kinder, waren der Einladung gefolgt und füllten die Mensa der Gemeinschaftsschule voller Erwartung auf einen schönen Abend. Vergnüglich ging es denn auch zu, bei leckerem, vom Mensa-Team zubereiteten Essen, guten Gesprächen und einer Fotoshow der vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten der Flüchtlingsarbeit in Frickenhausen.

Wir waren eine der ersten Gemeinden, die sich der Aufgabe der Unterbringung und Begleitung von Flüchtlingen angenommen hatte mit dem Ziel, den sozialen Frieden zu wahren. Sie alle haben dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde diese große gesellschaftspolitische Arbeit stemmen konnte und noch immer vorbildhaft meistert“, so Bürgermeister Blessing.

Dank der großen Unterstützung ist der Arbeitskreis Integration mit rund 50 Ehrenamtlichen immer noch aktiv, die Hälfte davon seit Anbeginn. So konnte eine Kleiderkammer aufgebaut werden, deren guter Ruf weit über Frickenhausen hinausgeht. Es wurden das Café Oase und der internationale Spielkreis für Kleinkinder gegründet, ein Möbellager und eine Fahrradwerkstatt etabliert. Es gibt Angebote für Sprach- und Hausaufgabenhilfe sowie Freizeitangebote und diverse Festivitäten. Nach wie vor ist die Begleitung zu Ärzten und Behörden oder die gemeinsame Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen ein wichtiges Thema. Die Gemeinde unterstützt die ehrenamtliche Arbeit zum einen durch die dezentrale Unterbringung der inzwischen rund 190 Flüchtlinge, die aus 11 Nationen nach Frickenhausen gekommen sind. Eine wichtige Stütze sind aber auch die Integrationsbeauftragte und die Ehrenamtskoordinatorin, die die Gemeinde angestellt hat, sowie die Integrationsmanagerin der AWO und die Arabisch-Dolmetscherin, die schon manche Sprachhürde überwinden half.

Dank Ihrer aller Mithilfe war die Gemeinde Frickenhausen ein heller Leuchtturm in der Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen und ist es noch immer“ fasste Bürgermeister Blessing die fünf Jahre Flüchtlingsarbeit in seiner Gemeinde zusammen. Ganz besonders dankte er Carla Bregenzer, der Vorsitzenden des AK Integration: „Ihnen und dem Ehrenamtskreis gebühren die Lorbeeren.“

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