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Stichwortverzeichnis

Lohnsteuern - Anmeldung und Bescheinigungsverfahren für Arbeitgeber

Als Arbeitgeber müssen Sie bei jeder Lohnzahlung die Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer für Rechnung des Arbeitnehmers vom Arbeitslohn einbehalten, beim zuständigen Finanzamt anmelden und dorthin abführen.

Die Beträge für Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind nach den Besteuerungsmerkmalen zu berechnen, die auf der vom Arbeitnehmer vorzulegenden Lohnsteuerkarte eingetragen sind (z.B. Religionszugehörigkeit, Freibeträge) oder in der Datenbank der Finanzverwaltung als elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale gespeichert sind.

Tipp: Informationen zur elektronischen Lohnsteuerkarte für Arbeitgeber mit Leitfäden, Fallbeispielen und Mustertexten finden Sie auf dem Portal der Finanzämter Baden-Württembergs.

Wenn Sie in Ihrem Betrieb Arbeitnehmer beschäftigen, müssen Sie daher nach jedem Anmeldungszeitraum (monatlich, vierteljährlich, jährlich, siehe Fristen), in dem Arbeitslohn gezahlt wurde, eine "Lohnsteueranmeldung" auf elektronischem Weg an das Finanzamt Ihrer Betriebsstätte (sogenanntes Betriebsstättenfinanzamt) übermitteln.

Zudem ist für jeden Arbeitnehmer ein Lohnkonto für das jeweilige Kalenderjahr zu führen. In das Lohnkonto sind unter anderem Art und Höhe des gezahlten Arbeitslohns sowie die einbehaltene Lohnsteuer einzutragen. Der Arbeitgeber hat das Lohnkonto am Jahresende abzuschließen und aufgrund der Eintragungen im Lohnkonto spätestens bis zum 28. Februar des Folgejahres nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung für den Arbeitnehmer an die Finanzverwaltung zu übermitteln.

Achtung: Beachten Sie, dass Besonderheiten bei der Besteuerung von Teilzeitkräften und Aushilfen gelten. Der Arbeitslohn von Teilzeitkräften und Aushilfen kann (neben der Besteuerung nach den allgemeinen Vorschriften) unter bestimmten Voraussetzungen pauschal besteuert werden. Wenn Sie beispielsweise einen Arbeitnehmer im Rahmen eines sogenannten Minijobs (geringfügige Beschäftigung mit einem Bruttoverdienst bis zu 450 Euro) beschäftigen, sind die pauschalen Beiträge zur Lohnsteuer (zwei Prozent) sowie zur Krankenversicherung und zur Rentenversicherung nicht beim Finanzamt, sondern bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See anzumelden.

Die hier dargestellten Informationen werden von service-bw übernommen und regelmäßig aktualisiert.