Das Buch zur Ortsgeschichte


Format 20,5 x 25 cm,
in Leinen gebunden.

Im Anhang Biographie der Vereine,
Beigefügt sind drei Faksimiledrucke der alten
Ortspläne aus dem Jahre 1826.

256 Seiten,
250 Abbildungen,
davon 12 vierfarbig


Preis: 10 €

Das Buch zur Ortsgeschichte erhalten Sie im Rathaus Frickenhausen bei

Frau Monika Hahn
Zimmer 24

Tel:
07022 9434271
Fax:
07022 943424171
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Ortsgeschichte

Frickenhausen - Linsenhofen - Tischardt

Frickenhausen ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nürtingen und Sitz des Abwasserverbands Neuffener Tal.

Die heutige Gemeinde verdankt Ihre Entstehung der Gemeindereform.

Auf Grund der mit den früheren Gemeinden abgeschlossenen Vereinbarung ist Tischardt am 15.04.1972 und Linsenhofen am 01.01.1975 mit der Gemeinde Frickenhausen vereinigt worden. In beiden Ortsteilen besteht Ortschaftsverfassung.

Insgesamt leben hier 8.663 Menschen (Stand: Dezember 2011)

Frickenhausen
4.903
Linsenhofen
2.608
Tischardt
1.152

Frickenhausen zählt zu den sehr alten Gemeinden. Seit dem 15. Jahrhundert wurde ein nachweisbarer Ortsvorstand benannt und das Wappen ist über 200 Jahre alt. Doch gibt das Motiv bis heute Rätsel auf. Schwarz gehalten zeigt es einen Kreis mit Kreuz und ein pfeilähnliches Gebilde. Ist es ein Dietrich oder ein stilisierter Abtstab? Niemand weiß es genau. Eindeutiger ist das Wappen von Linsenhofen, das zwei Männer abbildet, die eine Weinrebe tragen. Das Wappen Tischardts besteht aus drei silbernen Bäumen, die den Wald symbolisieren (Hard hieß früher Holz).

Wald und Wein, damit ließ sich in früheren Zeiten viel Geld verdienen. Eine gute Einnahmequelle war auch das Schusterhandwerk. Und noch heute erinnert ein Brunnen am Rathaus an die Leisten- und Sohlenreparierer. In der Zwischenzeit haben sich sowohl die wirtschaftlichen, wie auch die gesellschaftspolitischen Verhältnisse grundlegend geändert.

Die Landwirtschaft wurde zurückgedrängt, die Betriebe von damals existieren nicht mehr. An Ihrer Stelle stehen heute moderne Gewerbe-, Handels- und Handwerkerbetriebe mit über 3.000 Arbeitsplätzen.

Der kunstgeschichtlich interessierte Besucher und Heimatfreund findet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. So z.B. die evangelische Dorfkirche "Unserer lieben Frau"; erstmalig erwähnt im Jahr 1358, sowie das neue Rathaus und die aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Fachwerkhäuser entlang der Mittleren Straße. Auf den ausgeprägten Weinanbau in vergangenen Zeiten weist die sehenswerten historischen Keltern in Frickenhausen - erbaut 1702 - und Linsenhofen - erbaut 1501 - hin. Zahlreiche Erholungs- und Freizeiteinrichtungen laden den Besucher zum Verweilen ein. So z.B. einen Obstlehrpfad und einen Eduard-Mörike-Weg. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Frickenhausen.